Buhuuu

Was geht Leute?! Mich gibt’s immer noch! Und euch? Natürlich ist der letze Eintrag hier viel zu lange her um noch zu erwarten, dass irgendwer weiterhin am Start wäre und mitlesen würde. Aber ich hab diesen Blog hier immer vorrangig für mich selbst geschrieben, deswegen ignoriere ich diese Tatsache jetzt einfach mal vollkommen gekonnt. Haaa…

Und warum schreibe ich eigentlich ausgerechnet heute Nacht wieder mal etwas? Ich bin grade nach Hause gelaufen, so leicht bis mittel angetrunken, und wie ich so durch meine wunderhübsche Stadt laufe, denke ich mir so, dass grade schon einfach alles ziemlich phantastisch wunderschön superperfekt ist. An sich gibt das überhaupt keinen spannenden Blog-Post her. Aber das ist vorrangig mein Blog. Und ich will das Gefühl mal aufschreiben. Denn ich wüsste grade echt nicht, wie es noch besser werden könnte. Mein Leben. Hatte ich jemals dieses Gefühl?! Irgendwas hat man doch immer zu meckern. Naja, das Wetter der nächsten Monate kann ich nicht so richtig gut leiden. Aber sonst? Alles supertoll! Waaaah!

Ich hab da nämlich jetzt diesen supertollen neuen Job! Jaaaaa! Ich habs endlich gewagt! Gott, ich bin so ein Schisser, was das anbelangt. Ich drücke mich diesbezüglich wohl vor neuen Herausforderungen. Der alte Job war ja doch auch eigentlich ganz ok. Nicht überragend, aber auch nicht furchtbar. Das Geld ist ganz ok. Und die Kollegen ja auch irgendwie ganz nett. Das kann man doch noch eine Weile mit machen. Und irgendwann ist man etliche Jahre da und fragt sich, warum überhaupt. Aber ein Wechsel ist eben immer auch ein Risiko. Der Chef könnte ja richtig schlimm sein im neuen Job, oder die Kollegen, oder überhaupt alles. Ach mal lieber noch eine Weile im bequemen alten Fahrwasser aufhalten. Ach, das ist letztendlich auch wie mit Beziehungen. Irgendwann ist es besser, die Reißleine zu ziehen. Aber das sieht man häufig mit etwas Distanz sehr viel deutlicher als in Echtzeit betrachtet.

Aber ich hab’s jetzt eben doch endlich mal geschafft, den Wechsel einzuläuten… juhuuuu! Ich hab ja grade erst den neuen Job angefangen, zum 01. Oktober. Aber bislang scheint meine Entscheidung einfach grandios gewesen zu sein. Die ersten Wochen waren zumindest schon mal super und ich freue mich auf alles, was noch kommt. Nicht zuletzt, da ich schon seit langer Zeit ziemlich verknallt bin in die neue Firma, also auch privat. Das ist eben schon eine perfekte Basis. Nicht nur ein Mitarbeiter, sondern ein echter Fan. Aus Überzeugung arbeitet es sich besser als aus allen anderen Gründen. Und bei so viel Begeisterung kann’s ja eigentlich nur gut werden.

Aber falls das hier überhaupt noch jemand liest, dann weiß ich ja doch, dass ihm mein neuer Job letztendlich relativ wurscht ist… haha. Viel interessanter: Was macht denn eigentlich das Liebesleben? Yeah… auch das ist grandios! Ich bin nach wie vor mit Nr. 58 zusammen. Und es ist phänomenal! Die beste Beziehung, die ich jemals geführt habe! So viel Vertrauen! So viel gegenseitige Wertschätzung! So viel Verständnis füreinander! So viele Freiheiten füreinander und für die Beziehung! Das kenne ich persönlich so überhaupt nicht. Aber… oh mein Gott… das ist echt toll! Ich bin vollkommen hingerissen von all diesen phantastischen Gefühlen und den Möglichkeiten, eine Beziehung mit Freiheiten zu vereinen.

Und aus diesen beiden Punkten ergibt sich: Ich bin glücklich! Sehr! Ich hoffe ihr auch! Wie es euch wohl so geht?! Ich hab schon viel zu lange keine anderen Blogs mehr gelesen. Dabei haben mich eure Geschichten doch auch immer so mitgerissen. Ich muss wieder anfangen! Aber in den letzten Wochen und Monaten gab es nur die Arbeit. Erst die alte, die vollkommen überhand genommen hat. Und dann die neue, die mir schon beim bloßen Gedanken daran so ein bisschen Gänsehaut beschert hat. Ich würde ja gerne sagen, dass jetzt alles anders wird und ich wieder mehr schreibe. Aber naja. Ihr kennt mich unzuverlässiges Biest ja. Hmmm! 😀

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25 Gedanken zu “Buhuuu

  1. Hallo TUS, bei der Suche nach Tinder bin ich auf deinen Blog hier gestoßen. Du schreibst hier sehr freizügig, auch über den sexuellen Verkehr mit deinen Bekanntschaften. Vor Gottes Augen ist es „Unzucht“. Ich kann nicht verstehen, wie man so leben kann, aber es geht hierbei auch nicht um unterschiedliche Auffassungen, was einem gefällt, sondern was gut und richtig ist. Und wie es in allen Dingen des Lebens gut und richtig gibt – die Erkenntniss, dass es gut und richtig gibt auch auf den Ursprung eines Gesetzgebers hinweisen – so auch bei der Sexualität. Sex gehört in die verbindliche Gemeinschaft, Ehe genannt. Die Gottlosigkeit mag einen oft noch angenehm hier vorkommen, aber Gott wird jeden richten für seine Taten, Worte und Gedanken.
    Ich bin auch ein armer Sünder, den Gott erkannt hat und der Gott erkannt hat. Der uns annimmt und vergibt durch das Blut seinen Sohn Jesus Christus, den Sündlosen, welchen er für uns Sünder und Feinde Gottes geopfert hat, aufgrund seiner Liebe zu uns.
    „12 Da ist ein Weg, der einem Menschen gerade erscheint, aber zuletzt sind es Wege des Todes. “

    Sprüche 14:12

    Der natürliche Mensch ist so, dass, wenn alles Sonnenschein ist, er weder mit dem Tod noch mit Gott zu tun haben, aber an beidem kommen wir nicht vorbei.

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    • Matze schreibt:

      Jetzt antworte ich Dir mal. Ich bin selbst gläubiger und praktizierender evangelischer Christ und auch ehrenamtlich in der Kirche aktiv, theologisch durchaus etwas beschlagen. Also weder Atheist noch Heide noch gottlos.
      Und, stell Dir vor, auch ich habe Sex nicht nur innerhalb der Ehe. Auch ich hatte und habe ihn auch außerhalb der Ehe. Ich habe Freude an der Sexualität – weitab von möglicher Kinderzeugung, meine Familienplanung ist nämlich abgeschlossen. Und ich habe kein schlechtes Gewissen dabei ;-).

      Du schreibst: „Vor Gottes Augen ist es „Unzucht“ – woher weißt Du das, hast Du ihn selbst gefragt? Ich dagegen sage immer augenzwinkernd: Wenn Gott nicht wollte dass wir Sex miteinander haben hätte er es nicht so schön gemacht ;-).
      „Sex gehört in die verbindliche Gemeinschaft, Ehe genannt“ – auch hier die Frage: Wer sagt das? Gott selbst?
      Natürlich findest Du wenn Du lange genug suchst in der Bibel Passagen die Deine Auffassung bestätigen. Wenn Du noch ein wenig länger suchst findest Du aber womöglich auch noch das Gegenteil (zum Beispiel Hohelied 4 – worum geht es da wohl?). Die Bibel ist aber von Menschen geschrieben, und nicht alles was darin steht hat für unsere heutige Zeit noch allgemeine Gültigkeit. Viele Regeln die in der Bibel stehen werden heute selbstverständlich nicht mal vom allerfrömmsten Menschen noch befolgt. Aber wenn es um die Sexualität geht, dann soll auf einmal wieder alles 100% buchstabengetreu verstanden werden? Nicht alles was vor 2000 Jahren (und noch viel länger her) möglicherweise sinnvoll und richtig war muss heute noch genauso gelten. Ich bin der Ansicht dass sich die Kirche(n) aus den Schlafzimmern der Menschen weitestgehend heraushalten soll. Ob das, was sie dort tun, mit ihrem Glauben vereinbar ist, muss jeder selbst mit sich und Gott ausmachen.

      Ob jemand Christ ist oder nicht entscheidet sich nicht an der Frage der Sexualität, auch wenn sie evangelikale und fundamentalistische Kreise noch so sehr betonen.

      Und selbst wenn wir unterstellen Deine Definition, dass Sex außerhalb der Ehe Sünde ist, wäre richtig – welcher Mensch ist schon in der Lage, völlig sündenfrei zu leben? Paulus schreibt: „Sie (und damit meint er die Gläubigen, nicht die Ungläubigen!) sind allesamt Sünder und ermangeln des Ruhmes, den sie vor Gott haben sollen.“ Dass wir gerade trotzdem auf Gnade und Erlösung hoffen dürfen, ist doch wunderbar.

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      • Danke dir, Matze, für die ausführliche Antwort. Ich hatte mich eigentlich entschlossen gar nicht zu antworten, weil ich nicht wirklich gläubig bin und mir der ursprüngliche Kommentar daher sehr weltfremd vorkommt. Deiner Antwort kann ich mich im wesentlichen dennoch anschließen. Ich denke einem hypothetischen Gott wäre es reichlich egal, was in unseren Schlafzimmern abläuft. Vielmehr würde er uns hoffentlich danach beurteilen, wie wir mit unseren Mitmenschen umgehen und ob wir sie mit Respekt behandeln.

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  2. Naji schreibt:

    Hey, ich finde deinen Schreibstil sehr sympathisch. 🙂
    Anscheinend hast du schon so einiges erlebt und möchtest deine Erfahrungen teilen.
    Daher möchte ich dich fragen ob du generell schon ein mal darüber nachgedacht hast ein Buch zu schreiben (Über dich und deine Erfahrungen im Liebesleben, oder sogar direkt als Online-Dating Ratgeber).
    Das ist eine super Gelegenheit viele Menschen zu erreichen und nebenbei etwas Geld zu verdienen.
    Sollte dieses Thema für dich generell eine Überlegung wert sein würde ich mich über eine Antwort sehr freuen.

    Grüße 🙂

    Gefällt 1 Person

  3. Hallo,
    Ich finde die Art und Weise, wie du deine Dating und deine Fernbeziehung mit N58 erzählst, sehr interessant. Wenn du einen Moment Zeit hast, würde ich sehr gerne mit dir über unser Projekt sprechen.
    Wir bereiten aktuell den 90minütigen Dokumentarfilm „Für Immer Online“ (ARD) vor. Der Film fragt: Welche Rolle spielt die Online-Welt in unserem Leben? Dafür bin ich auf der Suche nach Protagonisten. wir möchten die Diskussion über die „gute“ oder „böse“ Smartphone Revolution auf eine sachliche und praktische Ebene zurückholen. Welche Rolle spielt das Smartphone tatsächlich in unserem Leben?

    Dafür suchen wir Menschen, die aktuell eine persönliche Herausforderung erleben. Sie haben ein neues Lebensziel oder stecken in einem Grundkonflikt? Dabei sind Ihnen Ihr Smartphone und die Online-Welt eine Hilfe, eine Last oder öffnen die Tür zu einer anderen Welt? Wenn du grundsätzlich Interesse oder Fragen hast, schreib mir gern zurück und wir können einen Telefon/Skype Termin vereinbaren.

    Viele Grüße,
    Marie

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