Tinder-Date Nr. 47: Von Beinen, Motorrädern und sächsischen Männern

Nächster Tag, nächstes Date. Diesmal mit Nr. 47, den ich auf den Fotos äußerst attraktiv fand. Vor dem Date überlege ich, was ich anziehe. Er hat ja dieses Faible für Beine. Leider ist es dann doch zu kalt für einen kurzen Rock, der viel Bein zeigt. Ich nehme eine enge schwarze Hose, das sollte auch funktionieren. Er wohnt in meiner Nähe, also verabreden wir uns erstmal in der Gegend. Es gibt ein bisschen Verwirrungen, weil wir eine ziemlich lange Straße vereinbart haben. Ich stehe am einen Ende, er am anderen. Wir laufen uns also entgegen und treffen uns in der Mitte. Wir erkennen uns schon von Weitem und gehen lachend aufeinander zu. Und… Oh mein Gott… Er ist heiß! Seeehr heiß! Wir laufen erstmal los in Richtung einer nahen Kneipe. Die Unterhaltung läuft zunächst ein bisschen schleppend an. Vielleicht weil er mir so gut gefällt. Da werde ich nervös und unentspannter als wenn mir jemand nur so durchschnittlich gefällt.

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Kurzmitteilung

Tinder-Date Nr. 46: Travelling nach Mallorca

Weiter geht es mit meiner Dating-Marathon-Woche. Diesmal Nr. 46, das ist der Game of Thrones-Verrückte. Der unbedingt vor dem Date wissen musste, ob ich Game of Thrones schaue. Meine Frage ob das wohl zu seinen Basis-Anforderungen zählt, verneinte er. Allerdings gehöre Travelling zu seinen Basis-Anforderungen, schrieb er. Ich musste lachen, weil ich es relativ dämlich finde, englische Begriffe zu verwenden, für die ein einwandfreies und bedeutungsgleiches deutsches Wort existiert. Aber Travelling klingt natürlich viel cooler als Reisen. Außerdem finde ich Reisen als Basis-Anforderung ein bisschen sinnlos, denn eigentlich verreist doch praktisch jeder gerne. Aber nun gut. Doch wirklich überrascht war ich dann als ich beim Date erfuhr, was Nr. 46 unter Travelling versteht.

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Tinder-Date Nr. 45: Schön unspektakulär

Das zweite Date meiner Dating-Marathon-Woche. Das war an einem Regentag. Wir treffen uns an einem belebten Platz in meiner Stadt. Kurz vorher schreib ich ihm noch schnell „Ich hab einen blauen Regenschirm mit Wolken drauf“, denn vor lauter Schirmen hätten wir uns sonst kaum gefunden. Bei seinen Fotos hatte ich ja den Verdacht, dass die wohl schon etwas älter sein dürften und hatte ihn daraufhin bei Facebook gesucht und vermeintlich auch gefunden. Als er mir dann gegenüber steht, ist jedoch klar, dass ich wohl jemand anderes gefunden hatte… hahaaa. Er sieht aber trotzdem älter aus als auf seinen Fotos. Aber er sieht gut aus, definitiv gut. Wir laufen los in Richtung einer möglichst nahen Kneipe, raus aus dem Regen.

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Preview zu meiner Dating-Marathon-Woche: 6 Dates an 7 Tagen

Ich starte nach meiner urlaubsbedingten Tinder-Pause wieder durch. Und zwar so richtig! Viel mehr als beabsichtigt. Der Plan bei meinem Tinder-Neustart am Sonntag war eigentlich, mir für diese Woche ein oder zwei Dates zu tindern. Aber naja… es lief dann so enorm gut, dass ich nun einen noch nie dagewesenen Dating-Marathon hinlege. Aus rund 45 Matches wurden rund 15 Chats und daraus mindestens 6 Dates. 6 Dates an 7 Tagen. Jetzt werd ich wirklich zum Freak! Aber zu meiner Verteidigung muss ich sagen, dass das nicht beabsichtigt war. Im Normalfall ist die Date-Quote nämlich viel niedriger. Wenn ich also gewusst hätte, wie viele Dates daraus werden, hätte ich viel früher aufgehört zu wischen. Aber das ist jetzt nun mal so und ich bin erstmal mit Daten beschäftigt und habe mir das Wischen strengstens verboten.

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Kurzmitteilung

Tinder-Date Nr. 44: Warum mein Date rappen wollte und ich eine Nummer zugesteckt bekam

Nach der urlaubsbedingten Tinder-Pause lege ich also wieder voll los. Schnell ein paar brandneue Urlaubsfotos hochgeladen und los getindert. Und yeah, das macht richtig Spaß! Nicht zuletzt da die „Ausbeute“ echt gut ist. Innerhalb kurzer Zeit mehrere Dates klar gemacht. Haaa… das soll mir mal jemand auf der Straße nachmachen. Das erste dieser Dates ergibt sich am nächsten Tag. Er schreibt mich an. Ich schlage spontan ein gemeinsames Bier am Abend vor. Er ist einverstanden. Rund eine Stunde später treffen wir uns. Bei seinen Fotos war ich erst etwas unschlüssig… auf zwei Fotos hat er einen Vollbart, auf den anderen nicht. Männer mit Bärten gefallen mir ja nicht. Also so gar nicht. Ich bin bei ihm also unsicher. Aber er sieht sympathisch aus und ich mag seinen Text. Also riskiere ich das mal.

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„Tinder und sowas“ meldet sich zurück: Schluss mit der Tinder-Pause!

Da bin ich wieder. Eigentlich wollte ich mich ja schon aus dem Urlaub mal mit einem kurzen Post bei euch melden. Aber irgendwie war ich dann doch zu faul. Denn der Urlaub war ziemlich anstrengend. Ziemlich toll, aber eben auch ziemlich anstrengend. Viel Bewegung, viel Wandern, viel Zugfahren und viele neue Eindrücke. Daher keine Urlaubsgrüße für euch, dafür aber jetzt nicht minder herzliche Heimkehrergrüße. Das Bloggen und ihr habt mir schon so ein bisschen gefehlt.

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Kurzmitteilung

Was wir vom Anglerfisch für unsere Beziehungen lernen können

Der Tiefsee-Anglerfisch ist nicht nur ein unglaublich hässliches Geschöpf, sondern hat auch einige interessante Besonderheiten. So sind bei den Anglerfischen die Weibchen ca. um das 50-fache größer als die Männchen. Auf den Menschen übertragen müssten wir Frauen dann an die 100 Meter groß sein. Und sie führen äußerst seltsame Beziehungen, diese hässlichen Tiefsee-Bewohner. Nachzulesen im Bild zu diesem Beitrag. Totale Abhängigkeit. Ein Leben lang. Zumindest für den Anglerfisch-Typen. Keine eigenen Organe mehr, viel stärkere Bindung als so ein abstrakter Ring. Interessantes Konzept. Mir wär das ja zu eng. Aber hätte die Natur gewollt, dass wir Menschen nur noch als Paar existieren, hätte sie das wohl so eingerichtet.

Gelernt hab ich das übrigens im Aquarium von Kopenhagen, geschrieben in einem Zug der schwedischen Eisenbahn, der an malerischen Seen und Wäldern mit kleinen roten Häuschen vorbei fährt. Hej Hej aus Schweden!