Ein Jahr mit Tinder: Ein Fazit meiner Erlebnisse und Erfahrungen

Jubiläum: Vor einem Jahr hab ich mich bei Tinder angemeldet. Guter Zeitpunkt, um meine Erfahrungen mit Tinder mal ein bisschen Revue passieren zu lassen und für mich selbst zu reflektieren. Vielleicht auch zu hinterfragen, ob das alles richtig läuft für mich. Ob ich so weitermachen will. Das hab ich für mich ganz persönlich aus diesem Anlass mal überdacht und einige Gedanken dazu aufgeschrieben. In einem Jahr mit Tinder habe ich unglaublich viel erlebt: Hatte tolle Tinder-Dates und langweilige, habe Freunde gefunden, One Night Stands, Affären und habe mich verknallt, habe tiefgehende Gespräche geführt und oberflächliche, war in schicken Restaurants, ranzigen Kneipen und fremden Städten, und habe vor allem viele tolle Menschen kennengelernt. Zeit für mein persönliches Fazit zu einem Jahr mit Tinder.

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Tinder-Date Nr. 33, Teil 2: Eine Niederlage und ein Plädoyer fürs Knutschen in der U-Bahn

Wiedersehen mit Nr. 33: Ganz spontan nachmittags auf einen Kaffee. Ohne die Ex diesmal, zumindest fast. Ich ziehe ihn noch ein bisschen damit auf, dass er den miesesten Date-Einstieg aller Zeiten hingelegt hat. Ihm ist es inzwischen total peinlich. Macht nix, wir lachen die Ex gemeinsam einfach weg. Er erklärt mir, dass er von Anfang an ehrlich sein wollte und außerdem wirklich wahnsinnig aufgeregt war. Erstes Tinder-Date und so. Das verstehe ich. Auch diesmal haben wir wieder eine sehr entspannte und angenehme Zeit miteinander. Wir sitzen wieder viel länger als geplant, ich muss danach zum Supermarkt rennen, um noch einkaufen zu können. Das dritte Date wurde dann ein paar Tage später ausgemacht: Ein Fußball-Date im Stadion…

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Tinder-Date Nr. 34: Nur noch kurz die Welt retten

Was für eine Ehre: Ein Date mit einem echten Weltretter! Unglaublich, dass er Zeit für ein Bier mit mir hatte, der werte Superman. Verabredet haben wir uns extrem spontan. Das finde ich inzwischen definitiv am besten: Den ganzen klassischen Kennenlern-Talk nicht davor mühsam im Chat abklappern, sondern einfach im direkten Gespräch. Ohne großen Vorlauf und ohne große Erwartungen. Als ich Nr. 34 also vor der verabredeten Bar gegenüberstand, wusste ich praktisch nichts von ihm. Bei der Begrüßung stellte ich erschrocken fest, dass ich sogar seinen Namen nicht mehr parat hatte. Ich hätte ihn zunächst auch fast gar nicht erkannt, da er auf den Fotos ziemlich fülliges Haar hatte und in echt dann bloß wenige Millimeter kurze Haarpracht. Hatte er wohl erst wenige Tage zuvor geändert. Er sah aber trotzdem wirklich gut aus, eindeutig heißer als auf seinen Fotos.

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Tinder-Date Nr. 33: Die Geschichte mit der Ex

Ganz unkompliziert: Mit Nr. 33 schrieb ich nur ein paar Nachrichten, wir waren uns sympathisch und wollten uns treffen. Er arbeitet in meiner Stadt, also verabredeten wir uns relativ spontan direkt nach der Arbeit auf ein Feierabend-Bierchen. Der erste Blick: Er gefällt mir, sieht gut und sympathisch aus. Vielleicht etwas kleiner und schmächtiger als erwartet, aber noch im Rahmen. Wir gehen in die Kneipe, setzen uns an die Theke. Wir sitzen kaum, haben noch nicht mal bestellt, da beginnt er direkt zu erzählen. Von einem Thema, das jeglicher Dating-Ratgeber als Gesprächsthema vom ersten Date grundsätzlich verbannt: Die Geschichte mit der Ex.

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Tinder-Date Nr. 29, Nachtrag: entscheidungsflexibel

Entscheidungskarussell: Nr. 29 wusste nicht, was er will. Also so gar nicht. Oder vielmehr: Jeden Tag wusste er irgendetwas anderes: Freunde? Lover? Verliebte? Fremde? Also nahm ich ihm die Entscheidung ab. Und teilte ihm nach seinem circa fünften Meinungswechsel mit, dass wir uns gerne wieder mal auf ein rein freundschaftliches Bier treffen könnten, aber von meiner Seite nicht mehr aus der Sache werden würde. Das schien er zu verstehen und zu akzeptieren. Erstmal.

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Tinder-Date Nr. 29, Teil 2: Auch Männer können kompliziert!

Zweites Date mit Nr. 29 und nach meiner Vermutung vom ersten Date achte ich diesmal natürlich von Anfang an auf seine Pupillen. Wir fahren erst ein Stück mit der U-Bahn, wo die Beleuchtung sehr gut ist. Hier sehen seine Augen ganz normal aus. Als wir in der schlecht beleuchteten Kneipe sitzen, erscheinen sie mir wieder sehr groß. Obwohl ich echt keine Ahnung hab, wie sich das mit den Pupillen unter Drogeneinfluss verhält, werte ich das als Zeichen, dass er wohl einfach nur sehr lichtempfindliche Augen hat. Ich lasse meinen Verdacht vom letzten Mal also auf sich beruhen. Ich will auch die Stimmung nicht kaputt machen, die ist diesmal nämlich wirklich gut. Er hatte ja schon angedeutet, dass er bei unserem ersten Date nicht den besten Tag erwischt hatte und tatsächlich wirkt er diesmal wesentlich lockerer und entspannter.

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Tinder-Date Nr. 29: High?!

Weiter geht’s! Hilft ja alles nix… so blöd das mit Nr. 27 gelaufen ist, es bringt mir nichts, mich davon runterziehen zu lassen. Ich muss das abhaken. Also tindere ich weiter – logisch. Und mal ehrlich: Tinder ist auch einfach ein herrlicher Zeitvertreib und lenkt perfekt ab von blöden Gedanken. Ein paar Tage später hab ich dann auch wieder mal ein Date. Eigentlich ganz praktisch, er wohnt direkt bei mir um die Ecke. Wir verabreden uns also auf ein Bier in einer Bar in unserer Gegend. Er steht schon vor mir am verabredeten Treffpunkt, ich komm auf ihn zu, kurze Musterung: Er sieht aus wie erwartet, vielleicht sogar ein bisschen besser. In jedem Fall gut. Wir laufen also nebeneinander los in Richtung der vereinbarten Bar.

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