Kurzmitteilung

Anekdote zu Nr. 55: Über Männer, die keine Schals tragen

Nach dem schönen ersten Date läuft die Kommunikation mit Nr. 55 irgendwie ziemlich seltsam. Ich bin etwas genervt. Dadurch dauert es erstmal ein paar Tage bis ich bereit bin, ein zweites Date mit ihm auszumachen. Dann ist er jedoch einige Tage zum Skifahren weg, wodurch sich das Wiedersehen noch einmal verzögert. Danach verabreden wir schließlich das zweite Date. Für heute Abend. Ich stelle klar, dass direktes Fortsetzen in meinem Schlafzimmer keine Option für mich ist. Also verabreden wir uns wieder in dem Stadtteil, der in etwa zwischen meinem und seinem Zuhause liegt.

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Kurzmitteilung

Tinder-Date Nr. 55, Teil 2: Wiederholen oder fortsetzen?

Mit Nr. 55 hatte ich also ein ganz schönes erstes Date. Es gab viel Bier, gute Gespräche, ein bisschen Geknutsche, aber auch ein paar Punkte an ihm, die ich vielleicht nicht so toll finde. Dass wir uns wiedersehen würden, war nach dem ersten Date aber eigentlich absolut klar. Das hatten wir ja beim Date schon mehr oder weniger ausgemacht. Doch dann lief die Kommunikation nach dem Date irgendwie komisch. Finde ich. Aber lest selbst:

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Intermezzo zu Nr. 53: Über die Kommunikation von (Des-)Interesse

Nach dem schönen ersten Date höre ich erstmal ein paar Tage nichts von Nr. 53. Kein Stress… ich brauche keine Dauer-Chats und hab kein Problem damit, mich selbst als Erstes zu melden. Irgendwann schreib ich ihm also mal, am frühen Abend. Eine Blabla-Gesprächseinstiegs-Nachricht. Von ihm kommt darauf: Nichts. Den ganzen Abend. Erst am nächsten Morgen antwortet er. Dazu muss ich sagen, dass er bei der Prä-Date-Kommunikation immer recht zeitnah geantwortet hatte. Also nun auch nicht innerhalb von Minuten. Muss ja absolut nicht sein! Aber eben in einem angemessenen Rahmen, zwei oder drei Stunden vielleicht. Wenn nun die Beantwortung einer hochkomplexen Frage wie „Hattest du ein schönes Wochenende?“ mehr als 12 Stunden in Anspruch nimmt, dann macht mich das stutzig. Er antwortet aber ganz nett und stellt mir auch eine Frage. Ich schreibe normal zurück. Dann das gleiche Spiel wieder: Von ihm den ganzen Tag überhaupt keine Reaktion, sondern erst am nächsten Morgen.

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Kurzmitteilung

Prolog zu Tinder-Date Nr. 50, Teil 14: Laufen wir in die gleiche Richtung?

Die letzte Woche ist bei mir wie erwartet ein einziger Dauerlauf. Im wahrsten Sinne. Auf Arbeit stecke ich mitten in einem Projekt und arbeite jeden Tag irre viel. Dazwischen laufe ich zum ersten Mal in meinem Leben einen 10 km-Lauf. Laufen fand ich ja immer ziemlich doof und ich bin gar nicht sicher, ob sich das überhaupt geändert hat. Aber aus einer Schnapsidee heraus hab ich mich zu diesem 10 km-Lauf angemeldet. Und da ich leider ein übertrieben ehrgeiziger Mensch bin, will ich es dann auch unbedingt in einer guten Zeit schaffen und trainiere viel dafür. Mein ganzes Umfeld fiebert mit. Am Tag des Laufes denken alle möglichen Menschen an mich. Schreiben mir davor, dass sie mir die Daumen drücken. Fragen hinterher, wie es gelaufen ist. Das freut mich. Nr. 50 schreibt nicht. Obwohl ich grade ihm ständig davon erzählt hab. Daher wollte er immer mal mit mir zusammen laufen gehen. Haben wir letztendlich nie geschafft.

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Tinder-Date Nr. 50, Teil 13: Der Moment der Erkenntnis

Die letzte Woche über ist Nr. 50 krank. Starke Anzeichen einer ganz schlimmen Männer-Grippe. Ich bemitleide ihn ein bisschen per WhatsApp und wünsche ihm eine gute Besserung. Ich höre dann nichts mehr von ihm die Woche über, wundere mich aber nicht, da er ja nun mal krank ist. Am Freitag frag ich morgens mal nach, ob er überlebt hat. Und ob er am Abend was mit mir machen möchte. Ja, es geht ihm wieder gut, schreibt er. Am Abend macht er was mit Max. Punkt. Ende der Nachricht. Kein „Wollen wir uns dafür Samstag sehen?“. Kein „Was machst du sonst so am Wochenende?“. Kein Bedauern. Und das ist er. Noch nicht der Moment, der das Ende bedeutet. Das hier ist der Moment, in dem es mir langsam dämmert. Dass es ein Ende geben wird. Und ja: Ihr wusstet das vermutlich schon lange. Und würde ich als Außenstehende irgendwo diese Geschichte lesen über Nr. 50 und dieses naive Ding, dann wüsste ich es vermutlich auch schon längst. Aber diese sachliche Distanz zur Story fehlt mir halt naturgemäß. Das ist von außen wohl einfacher, klarer und vor allem rationaler einsehbar. Und ja, ich hab mir da zuletzt wohl was vorgemacht und wollte nicht sehen, was allzu offensichtlich war. Aber so ist das halt, wenn man Gefühle hat und Hoffnungen.

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Tinder-Date Nr. 50, Teil 10: Ein Date, eine Absage und einige wilde Spekulationen

Das nächste Wochenende steht vor der Tür. Die ganze Woche über hatte ich relativ wenig von Nr. 50 gehört. Er ist viel unterwegs und meldet sich von selbst aus nicht bei mir. Ich schreib ihn zweimal an und wir quatschen ein bisschen, ganz locker. Am Donnerstag frag ich, ob er vielleicht am nächsten Tag mit mir Mittagessen will. Ich habe am Abend nämlich schon was vor und daher nur am Nachmittag Zeit. Er ist gleich einverstanden mit dem Mittagessen und schickt mir Vorschläge, wohin wir gehen könnten. Wir einigen uns auf eine Location und ich kann es kaum erwarten, ihn wiederzusehen.

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Auf ein Bierchen mit Nr. 48: Funktioniert Freundschaft nach dem Knutschen?

Ich war nicht sicher, ob es nach meinem Korb an Nr. 48 wirklich zu dem von mir vorgeschlagenen freundschaftlichen Bierchen kommt. Ich wollte das wirklich, da wir uns überdurchschnittlich gut verstanden hatten. Und das kommt ja nun mal auch nicht so häufig vor. Er meldet sich erstaunlich kurz nach dem Korb und schlägt besagtes Bier vor. Und er will sich aussprechen: „Ein Gespräch wäre mir schon wichtig, insbesondere weil du ja auch ne Freundschaft möchtest. Will nicht stressen, aber es würde mir gut tun.“ Ich bin ein bisschen überrascht, dass offensichtlich eine ausführliche Aussprache nötig ist, nach nur einem Date. Ich hatte eher angenommen, dass wir nach ein/zwei Wochen Abstand nochmal neu starten. Ich überlege kurz, ob mir eine solche Aussprache nicht vielleicht doch zu komisch wird. Ich wollte ja bloß ab und zu mal mit ihm auf ein Bierchen gehen, ich hab nicht vorgeschlagen, dass er „Best Friends Forever“ in mein Poesie-Album malt. Aber andererseits hat er ja recht und wenn wir uns weiterhin sehen wollen, sollten wir das klären. Auch eine Freundschaft erfordert Einsatz. Und auch (oder gerade) für eine Freundschaft lohnt es sich zu kämpfen.

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Tinder-Date Nr. 48, Abfuhr: Wie schreibt man einen netten Korb?

Nach meiner Dating-Marathon-Woche kämpfe ich mit der Beseitigung der Folgen. Bei Nr. 47 war ich mir auf den zweiten Blick nicht mehr sicher, was das werden könnte. In jedem Fall beschließe ich, dass es keinen Grund gibt, ihn exklusiv zu daten. Einem Wiedersehen mit Nr. 45 und 48 steht also nichts im Weg. Das Date mit Nr. 45 hat für den Blog nicht sonderlich viel her gemacht, dennoch war es schön und ich freu mich auf ein Wiedersehen. Und Nr. 48? Ach… das ist irgendwie schwieriger. Ich war mir schon während des Dates alles andere als sicher bei ihm. Sein Kuss hat mich überrumpelt und überfordert. Danach schreibt er mir relativ oft und jeder Nachricht höre ich an, dass er sich große Hoffnungen macht. Das setzt mich unter Druck. Das hatte mich auch in jener Nacht belastet: Dass ich gleich diese enorme Erwartungshaltung gespürt habe. Stressfrei kennen lernen ist bei 48 sicherlich nicht. Ganz oder gar nicht.

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„Tinder und sowas“ meldet sich zurück: Schluss mit der Tinder-Pause!

Da bin ich wieder. Eigentlich wollte ich mich ja schon aus dem Urlaub mal mit einem kurzen Post bei euch melden. Aber irgendwie war ich dann doch zu faul. Denn der Urlaub war ziemlich anstrengend. Ziemlich toll, aber eben auch ziemlich anstrengend. Viel Bewegung, viel Wandern, viel Zugfahren und viele neue Eindrücke. Daher keine Urlaubsgrüße für euch, dafür aber jetzt nicht minder herzliche Heimkehrergrüße. Das Bloggen und ihr habt mir schon so ein bisschen gefehlt.

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„Tinder und sowas“ macht Urlaub

Die Überschrift sagt eigentlich schon alles. Ich mache Urlaub und hatte das dringende Bedürfnis, euch das mitzuteilen. Nicht dass ihr noch denkt, die blöde Kuh von „Tinder und sowas“ reagiert jetzt gar nicht mehr. Und das obwohl hier zuletzt alle so mitgefiebert haben. Oder dass ihr denkt, das naive Ding von „Tinder und sowas“ hätte sich in den See gestürzt, an dem sie mit Nr. 43 zuletzt noch saß. Aber weder noch: Ich fahre einfach nur in Urlaub. Ist auch kein spontaner Herzschmerz-Bewältigungs-Urlaub, sondern der langfristig geplante Jahresurlaub. Drei Wochen mit dem Zug durch Skandinavien. Das wird super! Und die Auszeit kommt nun doch genau rechtzeitig. Eigentlich hatte ich befürchtet, dass der Urlaub zeitlich reichlich unpassend liegt. Also wenn es mit Nr. 43 ernster geworden wäre. Nun fügt sich aber doch alles. Und Skandinavien ist ein prima Reiseziel. Da ist der Alkohol so teuer, dass ich alter Geizhals wohl nicht allzu sehr in Versuchung geführt werde, mich regelmäßig zu betrinken. Außerdem ist mein Köpfchen jetzt eher mit Reiseplanung und Vorfreude beschäftigt als mit Nr. 43. Auf jeden Fall werdet ihr wohl eine Weile nichts oder nicht viel von mir hören. Eventuell werde ich mich aber zwischendurch mal mit einem Urlaubs-Schnappschuss melden, damit ihr wenigstens alle schön neidisch werdet. 😀

Bloß noch einige wenige letzte Sätze zu Nr. 43: Ja, das hat wirklich weh getan. Diesmal ganz besonders, da ich ihn wirklich mochte. Und weil es wieder nichts geworden ist. Aber ich kann es nicht ändern. Und ich habe mich fast damit abgefunden. Den Plan mit den Katzen habe ich auch schon wieder verworfen. Ich hab aber überlegt, mir ein zweites Kuscheltier-Eichhörnchen anzuschaffen. Damit wenigstens einer in meiner Wohnung einen treuen Gefährten bekommt. Aber ansonsten geht’s weiter bei mir. Natürlich. Immer. Und die gute Nachricht: Nach dem Urlaub wird weiter getindert. Und darüber gebloggt. Das ist doch auch was! In jedem Fall ist an dieser Stelle ein Dankeschön fällig. An euch alle, die ihr das lest. Die ihr meine Geschichten verfolgt. Die ihr kommentiert. Die ihr mitfühlt. Und die ihr versteht. Ihr gebt mir wahnsinnig viel inzwischen!

Aaaaach… sentimentaler Quatsch! Ich hau ab. 😀