Statusmitteilung

Tinder-Date Nr. 20: Die eigenen Ansprüche hinterfragen

Tinder-Date Nr. 20 schreibe ich jetzt schon auf. Spätestens seit die Nummern meiner Dates mit einer 2 beginnen, komme ich nicht mehr ganz umhin mich zu fragen, ob möglicherweise meine eigenen Ansprüche Teil des Problems sein könnten. Was heißt da Problem. Habe ich an der Stelle ein Problem? Die Freunde sagen ja. Zu viele Männer, zu viel Auswahl in dieser ganzen Großstadt. Mir selber geht es damit eigentlich gut, denke ich. Mir kommt es auch überhaupt nicht so viel vor. Bei jedem gab es gute Gründe, warum eben nicht mehr daraus geworden ist. „Gute Gründe?“, fragen die Freunde. Haben sie recht? Bin ich selber vielleicht viel zu anspruchsvoll? Ist mir nichts und niemand gut genug? Hat mich die ganze Tinder-Realität selber schon so für jegliche Normalität verdorben?

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Tinder-Date Nr. 19: Wie sag ich ihm, dass ich ihn doch nicht so mag?

Wie oft denkt man sich als Single-Frau nicht so was wie „Ach, alles was ich mir vorstelle ist doch ein Typ, der richtig nett ist, mit dem ich mich verstehe und den ich optisch zumindest einigermaßen ansprechend finde.“ Und dann stehen genau solche Männer vor dir, zeigen dir auch noch, dass sie dich gut finden. Aber passen tut es dann eben doch einfach nicht. Die Freunde sagen, ich sei zu anspruchsvoll. Ich solle auch mal jemandem eine zweite Chance geben, von dem ich beim ersten Date nicht ganz überzeugt bin. Erstmal näher kennenlernen und dann weitersehen. Das hab ich auch wirklich versucht bei Nr. 19. Jedoch die Mühe war vergebens.

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Tinder-Date Nr. 18: Freunde finden über Tinder ist möglich!

Über Tinder Freunde oder Kumpels finden – geht das überhaupt?! So ganz sicher, war ich mir davor ja selber nicht. Doch gehofft habe ich es schon. Denn das war ja so ein bisschen meine „Tinder-Strategie“: Über die App neue Leute kennenlernen, da ich ganz neu in der Stadt war. Und dann einfach sehen, was man sich mit den Menschen vorstellen kann – von Sex über Liebe bis hin zu Freundschaft – erstmal alles offen. Und siehe da: Nr. 18 hat mir bewiesen, dass es auch möglich ist, über Apps wie Tinder Freunde zu finden. Er ist inzwischen zu einem richtig guten Kumpel geworden und ich habe das Gefühl, dass das auch als längerfristige Freundschaft funktionieren kann. Ich bin daher wirklich froh, dass ich aller Vorurteile über Tinder zum Trotz, diesen Versuch gestartet habe.

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Kurzmitteilung

Tinder-Date Nr. 17: Man kann sich nicht aussuchen, wen man mag

In einer perfekten Welt würde man sich immer nur in die guten Männer verlieben. Vor allem in diejenigen, die sich dann auch zurückverlieben. Und an die anderen würde man keinen Gedanken verschwenden. Doch wir leben nun mal nicht in einer solchen perfekten Welt. Und das wäre ja irgendwie auch ein bisschen langweilig. Bei Nr. 17 hätte ich mir trotzdem gewünscht, es wäre so einfach. Bei ihm hätte ich gerne beschlossen, mich zu verlieben, denn eigentlich war er echt super. Aber was soll ich sagen, man kann sich eben nicht aussuchen, was man will oder was man fühlt.

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Statusmitteilung

Tinder-Date Nr. 16: Warum es nicht lohnt, sich bei Tinder anders darzustellen

Es ist wohl der Klassiker unter den Tinder-Geschichten: Das Date sieht in echt deutlich anders aus als auf den Bildern. Erschreckend viele der Männer, mit denen ich mich über Tinder unterhalte, hatten genau diese Geschichte auf Lager. Da hatte die zauberhafte schlanke Elfe von den Fotos dann auf einmal gefühlte 100 Kilo mehr auf den Rippen. Verdächtiges Anzeichen in Tinder-Profilen von Frauen: Fotos, die ausschließlich Nahaufnahmen des Gesichtes zeigen. (Als ich das gehört habe, ergänzte ich bei mir sofort ein Foto, auf dem ich ganz zu sehen bin. Man hat ja nichts zu verbergen). Offensichtlich ist das aber tatsächlich eher eine Verhaltensweise, zu der Frauen neigen. Denn mir selbst ist bei meinen Dates bisher eigentlich nur einmal jemand begegnet, auf den dieses Muster zutrifft. Wenn auch auf andere Weise als bei den beschriebenen Frauen.

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Tinder-Date Nr. 13: Nice Dude, strange End

Die 13 ist für viele Menschen ja eine Glückszahl. Ich bin zwar nicht abergläubisch, aber auf Nr. 13 war ich trotzdem ganz besonders gespannt. Auf seinen Fotos fand ich ihn extrem attraktiv. Allerdings wurde auch gleich auf seinen Fotos deutlich: Er ist ein richtiger Hipster, wie er im Buche steht. Das hat sich bei unserem ersten Treffen auch absolut bestätigt. Das war an einem sehr sehr heißen Sommertag im Juli. Wir haben uns am Sonntag Nachmittag getroffen und sind zusammen zum Stadtstrand. In echt fand ich ihn auch noch attraktiv, aber nicht mehr ganz so übertrieben heiß wie auf den Fotos. Aber was ein echter Hipster ist, der macht eben hunderte Selfies und nimmt dann nur die besten für Facebook, Instagram und Tinder her. Aber das soll jetzt in keinster Weise negativ klingen, dann abgesehen von dem Hipster-Ding war er wirklich wahnsinnig nett.

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Statusmitteilung

Tinder-Date Nr. 11: Was Männer nicht alles vorspielen, um Sex zu kriegen

Schnapszahl: Das 11. Tinder-Date. Doch Nr. 11 war nicht nur deswegen etwas besonderes. Dabei fing es eigentlich ziemlich durchschnittlich an: Beim ersten Blick aufs Profil (irgendwie kann ich mich daran bei ihm noch ziemlich genau erinnern), war ich mir gar nicht mal sicher, ob ich ihn optisch überhaupt gut finde. Zwei Anzug-Bilder, eines im Wander-Outfit. Irgendwie nicht so überzeugend. Dafür ganz witziger Text so in die Richtung „Ich wurde 12 und von da ab nur noch groß“. Fand ich irgendwie sympathisch, denn so in der Art fühle ich mich auch manchmal. Also dann doch gematcht. Von ihm kam kurze Zeit später eine Nachricht. Dann ein ganz guter Chat, woraufhin ich relativ schnell ein Treffen vorschlug (was ich ja üblicherweise so mache). Er schien fast ein bisschen überrascht, hätte wohl eigentlich noch länger nur geschrieben.

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