Update zu Nr. 58, Teil 3: Über die Lust aufs Daten und die Lust aufs Ende des Datens

Zurück im ICE und weiter geht’s mit meinem Update zu Nr. 58. Dafür dass ich zuletzt so wenig geschafft habe hier im Blog, gebe ich jetzt ganz schön Gas…haaa! Nicht wundern, dass es hier gefühlt ziemlich abrupt weitergeht, das sind alte Textpassagen…

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Tinder-Date Nr. 39, Teil 3: Die Lizenz zum Knutschen

Drittes Date mit Nr. 39, dem Tinder-Analphabeten, der auf den zweiten Blick irgendwie doch mein Interesse geweckt hat. Wir treffen uns bei strahlendem Sonnenschein am Nachmittag und gehen an den See. Wir sitzen an einem ruhigen Plätzchen am Ufer, die Füße im Wasser. Ich hab zwei kühle Radler mitgebracht. Wir quatschen einfach wieder. Wie immer sehr angenehm und sehr entspannt. Als das Radler leer ist, laufen wir noch ein Stückchen weiter zu einer beliebten Wiese, auf der im Sommer die halbe Stadt in der Sonne chillt. Beim dazugehörigen Biergarten nehmen wir ein Radler mit und legen uns ins Gras.

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Tinder-Date Nr. 42, Teil 2: Ein Attentat auf mein Höschen

Das Grill-Date mit Nr. 42. Und schau an: Es wird tatsächlich gegrillt. Er hat groß eingekauft. Wir machen zusammen in der Küche den Salat, das ist witzig. Ein richtiger Männer-Haushalt: absolut alles Geschirr, das er besitzt, ist grade dreckig in der Spülmaschine. Dann grillen wir auf seiner Terrasse. Wir unterhalten uns ganz ok. Wobei das Gespräch recht einseitig ist. Ich stelle interessante Fragen, er beantwortet sie gerne und erzählt viel, will von mir aber wenig wissen. Dafür ist wirklich spannend, was er erzählt. Sein beherrschendes Thema sind Reisen. Er reist echt wahnsinnig viel. Er ist so jemand, der jede Pfütze in Südostasien kennt, aber noch nie im schönsten Park unserer Stadt war. Oder an der deutschen Ost- oder Nordseeküste. Find ich persönlich so ein kleines bisschen widersinnig.

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Real Life vs. Tinder, 2. Akt: Gegen-Perspektive pro Real Life

Mein persönliches Fazit zum Kennenlernen Real Life vs. Tinder war ziemlich eindeutig: Ich bin und bleibe ein Fan von Tinder und der Möglichkeit, so einfach wie nie zuvor Menschen kennen zu lernen. Dass man das auch anders sehen kann war mir natürlich klar, auch wenn ich es mir persönlich nur schwer vorstellen kann. Umso mehr hab ich mich gefreut, dass mir Blogcrawler (der selbst nicht bloggt) als „Gegendarstellung“ im gleichen Stil einige Szenen aus seinem Real Life hat zukommen lassen. Perfekt, dass jetzt hier zwei verschiedene Sichtweisen gegenüber stehen. Und meine Erkenntnis: Es geht scheinbar auch anders, ganz ohne Tinder. Aber dafür muss man natürlich selbst aktiv werden, mutig sein und sich überwinden. Puh… das klingt anstrengend! Aber trotzdem: Ich muss echt mal aufmerksamer durchs Leben laufen. Für diese Erkenntnis und den tollen Text nochmal ein fettes Danke an Blogcrawler! Vorhang auf für den zweiten Akt „Real Life vs. Tinder“:

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Tinder-Date Nr. 41: Ein Déjà-vu und ein Anflug von Traurigkeit

Das Date ist schon ausgemacht und ich checke Nr. 41 kurz bei Facebook. Und hab ein richtig fieses Déjà-vu: Nr. 41 mit Braut im Arm. Er ist verheiratet! Seit 7 Monaten. Ich fühl mich so dermaßen zurückversetzt in die Situation mit Nr. 27, dass mir richtig schlecht wird. Was totaler Quatsch ist, denn ich hab Nr. 41 noch nie getroffen und somit kann’s mir vollkommen wurscht sein, ob er seine Frau betrügt. Denn zu dem Treffen geh ich natürlich nicht. Ich will ihn grade schon bei Tinder löschen, da zögere ich. Eigentlich sollte ich ihn zur Rede stellen. Grade durch die Geschichte mit Nr. 27 fühle ich mich moralisch verpflichtet, ihm mitzuteilen wie scheiße sein Verhalten ist. Ich frag ihn also, was denn seine Frau dazu sagt, dass er bei Tinder ist und sich mit anderen trifft. Das wäre ihr sicherlich egal, schreibt er, da sie ihn verlassen hat.

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Tinder-Date Nr. 40: Mann vs. Eichhörnchen

VOR dem Date geschrieben:
„Liebe es, wenn Frauen den ersten Schritt machen“ steht in seinem Profil.
Ich kann förmlich hören wie einige von euch die Hände über dem Kopf zusammen schlagen. Und ja, auf den ersten Blick spricht diese Aussage nicht unbedingt für sonderlich große Selbstsicherheit. Andererseits braucht es wohl auch Selbstsicherheit, den ersten Schritt als Mann ganz bewusst aus der Hand zu geben. Nicht, weil er sich selbst nicht traut, sondern einfach weil er es kann und will. Weil er nicht permanent seine Männlichkeit unter Beweis stellen muss, sondern weil er männlich genug ist, um nicht auf einem Verhalten zu beharren, das gemeinhin als männlich gilt. Aber das kann man sicherlich auch anders sehen. Und sowieso: Ob dies natürlich die erste Information sein sollte, die man dem anderen über sich mitteilt, ist eine ganz andere Frage. Ich finde eigentlich Nein.

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Statusmitteilung

Tinder-Date Nr. 39: Der Tinder-Analphabet

Laut seinem Profiltext ist er ein „Tinder-Analphabet auf Entdeckungstour“. Dass er Anfänger ist, sieht man seinen Fotos an, denn die sind wahnsinnig schlecht. Also nicht, weil er schlecht aussehen würde. Aber einfach miese Qualität. Das eine ist total verschwommen, auf dem nächsten sieht man ihn nur von hinten und auf dem dritten hat er eine Mütze und eine Sonnenbrille auf. Aber man kann ansatzweise erkennen, dass er sehr sympathisch lacht. Und wir haben einen gemeinsamen Freund. Der ist ein enger Vertrauter von  mir, also schicke ich ihm einen Screenshot. Er hat mit Nr. 39 Abi gemacht, kennt ihn daher nicht mehr wirklich gut. Damals wäre er ein bisschen verpeilt gewesen. Eher ruhig und etwas schüchtern. Aber sehr nett und lieb. Ja ok, klingt erstmal nicht nach einer Beschreibung, die mich unbedingt umhaut.

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