Update zu Nr. 58, Teil 3: Über die Lust aufs Daten und die Lust aufs Ende des Datens

Zurück im ICE und weiter geht’s mit meinem Update zu Nr. 58. Dafür dass ich zuletzt so wenig geschafft habe hier im Blog, gebe ich jetzt ganz schön Gas…haaa! Nicht wundern, dass es hier gefühlt ziemlich abrupt weitergeht, das sind alte Textpassagen…

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Kurzmitteilung

Was ich unter einem entspannten Kennenlernen verstehe

Ich bin ein Fan vom Kennenlernen neuer Menschen. Und ich propagiere gerne das Prinzip des „entspannten Kennenlernens“. Nach meinem letzten Beitrag hatte ich irgendwie das Gefühl, dass ich hier im Blog falsch angekommen bin. Denn offensichtlich hat es so gewirkt, als wäre ich in Bezug auf Nr. 58 überhaupt nicht mehr entspannt, sondern als würde ich unbedingt sofort mit ihm eine Beziehung wollen. Oder als könnte ich nachts nicht mehr schlafen, weil er sein Tinder-Profil aktualisiert hat. Beides ist absolut nicht der Fall! Deswegen habe ich darüber nachgedacht, wie ich mir ein „entspanntes Kennenlernen“ vorstelle.

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Tinder-Date Nr. 50, Teil 12: Die richtige Wahl? Vielleicht.

Weiter geht’s mit Nr. 50. Kurzer Reminder: Den von ihm abgesagten Film-Abend haben wir also am letzten Mittwoch nachgeholt. Schon davor hatte er das nächste Date für Freitag vorgeschlagen. Ein Lauf-Date. Wir sprechen auch nochmal darüber als wir uns am Mittwoch sehen. Er schlägt vor, mir eine neue Laufstrecke im Wald zu zeigen, die ich noch nicht kenne. Super, ich freu mich schon! Ich warne ihn vor, dass er sich meinem Schneckentempo anpassen muss. Er entgegnet, dass er bestimmt eh noch nicht ganz fit sein wird an dem Tag. Er kommt am Freitag erst wieder vom Besuch bei Freunden zurück. Die Uhrzeit kann er daher noch nicht genau sagen. Schwer kalkulierbar, wann er dort los kommt und wie der Verkehr ist. Aber so gegen Abend können wir dann wohl laufen gehen. Kein Stress, find ich, sag einfach Bescheid, wenn du es absehen kannst. Dann ist der Freitag da. Ich bin auf Arbeit, es ist kurz vor Mittag. Nachricht von Nr. 50:

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Real Life vs. Tinder: Was Tinder einem Kennenlernen im echten Leben voraus hat

„Lern lieber im echten Leben jemanden kennen, Tinder ist doch scheiße“, diesen äußerst gut gemeinten Ratschlag höre ich verdammt oft. Zumal ich aus meinen Dating-Aktivitäten kein großes Geheimnis mache. Warum das mit dem Kennenlernen im echten Leben bei mir irgendwie nicht klappt, dazu hab ich mir schon öfter Gedanken gemacht. In den letzten Wochen hab ich dazu einige kurze Beispiele aus meinem Alltag gesammelt. Jetzt sitz ich grade im ICE Richtung Leipzig und hab mal Zeit, diese zusammen zu schreiben. Und da ich scheinbar ein zwanghaftes Bedürfnis habe, alles zu nummerieren, hier einige hübsch nummerierte Szenen aus meinem Leben, in denen ich leider niemanden kennengelernt habe. Vorhang auf:

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Kurzmitteilung

Tinder-Date Nr. 36, Abspann: Der Tinder-Effekt schlägt zurück

Das ist der letzte Teil mit Nr. 36 (Reminder: Der Höhlenmensch). Aber nicht, weil wir Händchenhalten in den Sonnenuntergang reiten und Tinder zeitgleich deinstallieren.
Und das kam so: Nr. 36 meldete sich ein paar Mal aus dem Portugal-Urlaub, schickte ein paar Urlaubs-Schnappschüsse. Alles gut soweit. Vor seinem Rückflug wünschte ich ihm einen guten Flug und schrieb, dass ich schon gespannt wäre nach seiner Rückkehr von seinem Urlaub zu hören. Dann landete er in Deutschland. Über dem landenden Flugzeug stelle man sich den in großen Buchstaben langsam übers Bild laufenden Abspann „The End“ vor. Denn damit war die Geschichte beendet und ich hörte nie wieder ein Wort von ihm.

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Statusmitteilung

Fluch und Segen einer allzu großen Auswahl: Stadt vs. Land

Vor ein paar Tagen war ich mit meinem Tinder-Kumpel Nr. 18 was trinken, hier in meiner Stadt. Wir konnten uns erst nicht für eine Kneipe entscheiden. Gibt man bei Google Maps „Kneipe MeineStadt“ ein, erhält man rund 200 Ergebnisse. In dem Dorf, aus dem ich komme, wohnen nicht ganz 200 Menschen. Wir könnten mit dem ganzen Dorf in diese Stadt fahren und jeder Einwohner hätte eine Kneipe ganz für sich allein. Das wär toll. Keiner müsste mit dem anderen reden. So macht man das ja in der Stadt. In dem Dorf gibt’s keine Kneipe. Nur eine Wirtschaft. Die hat immer freitags von 19:30 bis 22:00 geöffnet und wird jede Woche von einem anderen Dorfbewohner betrieben. Das ist auch toll.

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