Statusmitteilung

Tinder-Date Nr. 58, Teil 11: Eifersucht und Ängste – The Talk. Oder sowas ähnliches.

Nächstes Wochenende mit Nr. 58. Für Samstag sind wir ohnehin verabredet, da ist der Geburtstag einer Freundin von ihm. 58 fragt, ob wir uns Freitag auch schon sehen. Ich würde einerseits schon gerne. Andererseits wollte ich Samstag einiges erledigen. Nichts großartiges… Wohnung putzen, Wäsche waschen, Einkaufen gehen… die Woche über bin ich einfach nicht dazu gekommen. Ich kann also nicht wieder das gesamte Wochenende auf dem Sofa verbringen. Ich überlege erst, ob ich ihm für Freitag einfach absage. Ich entscheide mich dann aber doch für: „Können prinzipiell gerne Freitag schon was machen. Ich müsste aber Samstag einiges erledigen. Ganzen Tag Couchen geht also nicht. 😉 “ Erfreulicherweise versteht er das. Er schlägt vor, Freitag Abend zu mir zu kommen, Samstag tagsüber aber trotzdem getrennter Wege zu gehen. Ausgezeichnet… ein bisschen Alltag.

Freitag essen wir bei mir, ich habe gekocht. Danach gehen wir in ein kleines Programmkino um die Ecke. „Die dunkelste Stunde“ läuft. Danach kuscheln wir uns aufs Sofa. Nicht zuletzt, da es am vergangenen Wochenende keinen Sex gab. Also los! Mein Vorsatz: Ihm dezent, aber bestimmt den rechten Weg weisen. Ich positioniere mich schon mal entsprechend, um dann etwas später seine Hand führen zu können. Aber scheinbar versteht er es schon vorher. Oder vielleicht ist es auch Zufall. Auf jeden Fall findet seine Hand dahin, wo ich sie haben will. Und sie macht ihren Job ganz gut. Jetzt auch nicht überragend. Vielleicht hat er das tatsächlich noch nicht so oft gemacht. Aber es ist zumindest ein Anfang. Ausbaufähig! Ich stöhne überdimensioniert intensiv, um ihm zu zeigen, dass mir das gefällt. Sehr gut… schon mal einen Schritt weiter.

Am nächsten Morgen darf er das beim Guten Morgen-Sex gleich nochmal wiederholen. Übung macht den Meister! Dann gehen wir frühstücken zu unserer Lieblings-Location. Auf dem Rückweg laufen wir am Shopping Center vorbei und wollen dort eigentlich bloß kurz etwas erledigen. Aber wir vertrödeln uns beim Klamotten gucken. Das macht Spaß mit ihm und das obwohl ich eigentlich nicht gerne mit Männern shoppen gehe. Mein Ex ist dabei immer so extrem an mir geklebt. Ich brauche niemanden, der mir hinterher dackelt während ich Klamotten angucke. Mit 58 ist das entspannter: Er gibt mir einen Kuss und verdrückt sich dann in die Männer-Abteilung, während ich in Ruhe gucken kann. Perfekt!

Nach dem kurzen Shopping-Ausflug gehen wir wieder zu mir. Er bleibt dann doch bei mir, da sich herausstellt, dass er eigentlich nix anderes zu tun hat. Und ihn wegzuschicken fände ich auch doof. Also macht er ein Mittags-Schläfchen und guckt TV, während ich einiges erledige. Am Abend gehen wir zu der Geburtstags-Feier der Freundin. Nr. 58 ist gesundheitlich noch etwas angeschlagen. Auf dem Hinweg sag ich mal so ganz allgemein, dass es eventuell nicht so clever ist, wenn man schon Schmerzmittel genommen hat und ohnehin etwas kränkelt, noch allzu viel zu trinken. Ich weiß, dass er das nicht hören will. Und ich werd ihm sicher nicht reinreden. Mit zunehmendem Alter wird man ja schon entspannter bei sowas. Ist doch sein Problem, wenn es ihm morgen schlecht geht. Es ist nicht meine Absicht, ihn zu ändern. Ich wollte bloß mal darauf hinweisen.

Erst sind wir bei den Freunden zu Hause. Da, wo wir bei unserem zweiten Date waren. Es sind knapp zehn Leute da und es ist eine richtig coole Truppe. Ein sehr internationaler Haufen mit einem Finnen, einer Bulgarin, zwei Polen, einem Türken, einem Sachsen, einem Berliner und ein paar von hier. Ich mag das ja total gerne. In solchen Gruppen frage ich mich immer wieder, was Menschen bloß gegen andere Kulturen haben können. Das macht so viel Spaß, sich mit anderen über deren Heimat und Kultur auszutauschen und ist immer wieder bereichernd.

Unter anderem ist auch der Bekannte dabei, mit dem ich mich neulich so gut verstanden hatte und auf den 58 glaube ich etwas eifersüchtig war. Der Nachbar. Aber irgendwie ist der echt nett und schon so ein bisschen auf meiner Wellenlänge. Optisch ist er aber nicht wirklich mein Fall. Außerdem ist er drei Jahre jünger als ich. Insgesamt sehe ich das Ganze nicht als Flirt an. Einfach nur als netten Menschen, mit dem ich gerne quatsche. Nr. 58 passt das nicht so richtig, das entgeht mir natürlich nicht. Aber soll ich deswegen das völlig harmlose Gespräch abbrechen? Nö.

Dann machen wir uns auf den Weg in den Club. Inzwischen sind alle mindestens angetrunken. Wir fahren ein Stück mit dem Taxi. 58 sitzt vorne, hinten der gute Kumpel, der Nachbar und ich. Irgendwie ist alles etwas komisch. 58 unterhält sich mit dem Fahrer. Auf einmal flüstert der Kumpel mir zu… „Pssst… der 58 mag dich. Und ich glaube, der will mit dir zusammen sein.“ Ääääh… ich bin irgendwie planlos. „Pssst… das sollte er mir vielleicht selber sagen, oder?“, flüstere ich zurück. „Ich glaube der traut sich nicht.“ 58 hingegen denkt wohl, wir würden über ihn lästern oder was auch immer. Er ist mittlerweile auch gut angetrunken. Plötzlich sagt er laut: „Oh man, ich bin echt eifersüchtig auf den Nachbar!“ Der Nachbar ist wohlgemerkt anwesend. Ich bin total überfordert. Was soll ich denn jetzt dazu sagen vor allen?

Dann sind wir in dem Club. Die Musik ist nicht überragend, aber ich habe trotzdem Spaß. Plötzlich will 58 gehen. Ich bin etwas genervt, weil ich eigentlich überhaupt noch nicht gehen will. Aber ich habe das Gefühl, dass 58 ganz dringend gehen sollte. Also brechen wir auf. Er ist irgendwie total aufgewühlt, habe ich den Eindruck. Ok, er ist auch ziemlich betrunken. Er zieht mich in einen Hauseingang. Er nimmt mein Gesicht in seine Hände. „Ich will mit dir zusammen sein.“, sagt er, „und ich ertrage den Gedanken nicht, dass du dich noch mit anderen treffen könntest.“ „Das tue ich nicht“, sage ich mit Nachdruck. „Ich will mit dir zusammen sein.“, sagt er nochmal. Ich schaue ihn mit großen Augen an. Ich weiß grade nicht, was ich dazu sagen soll. „Willst du das auch?“, fragt er. Ich stammle ein wenig. „Hmm… ja… irgendwie schon… aaaber.“

Ich schildere ihm, was mich rund um das Thema Fernbeziehung so bewegt. Die Kleinigkeiten wie die Tatsache, dass ich die Woche über praktisch nichts von ihm höre. Er sagt, dass er das versteht. Und dass er sich diesbezüglich bemühen will. Ich sage ihm aber auch diese große Sache. Dass ich Angst habe, mich auf eine Fernbeziehung einzulassen. Jetzt. Und dadurch vielleicht erst viel zu spät festzustellen, dass es nicht funktioniert mit uns. Er versteht auch das, sagt er. Sehr gut sogar. Wir sind eben keine 16 mehr. Die Gedanken sind ernsthafter, das Einlassen fällt schwerer. Mir zumindest. Deutlich! Aber er kann sich alles mit mir vorstellen, sagt er. Er glaubt, wir schaffen alles. Er macht mir viele Komplimente, sagt mir, was er toll findet an mir. Ich fasse zusammen: Alles!

Der Satz fällt „Ich könnte der Vater deiner Kinder sein“. Puuh… das wird mir zu viel. Nicht, weil ich mir das nicht vorstellen könnte. Es geht mir einfach zu schnell. Ich bin betrunken, komme aus einer genervten Stimmung und merke, dass ich jetzt nicht zu einer sofortigen Entscheidung fähig bin. Ich sage, dass ich nüchtern mit ihm darüber sprechen möchte. Aber er will sofort reden. Jetzt auf der Stelle. Er ist viel betrunkener als ich. Das bringt doch nix! Er wird immer eindringlicher. Er will eine Aussage von mir haben. Ich fühle mich in die Ecke gedrängt, unter Druck gesetzt. Das ist nicht gut! Ich kriege nichts mehr raus. Ich liege auf seiner Brust. Ich schaue hoch zu ihm. Er weint. Er weint! So richtig! Das berührt mich. Sehr! Ich bin ihm wohl wirklich sehr wichtig. Ich weine auch. Irgendwann sagt er, dass er jetzt gehen will. Ich erschrecke als er das sagt. Ich will doch nicht, dass er geht! Ich sag ihm das. Und ich erkläre ihm nochmal in Ruhe: Dass ich eigentlich schon mit ihm zusammen sein will. Dass ich aber Angst habe. Dass ich jetzt betrunken nichts entscheiden will. Kann! Dass ich nüchtern mit ihm darüber sprechen will. Er versteht es. Wir gehen schlafen.

Am nächsten Morgen schlafen wir ziemlich lange. Mir steckt die letzte Nacht in den Knochen. Er schläft noch viel länger als ich, denn ihm geht es schlecht. So richtig schlecht! Weniger wegen dem, was zwischen uns war. Eher wegen einer beträchtlichen Menge Alkohols. Er hat einen richtig fiesen Kater. Eher schon ein kleiner Säbelzahntiger. Gott, ich hab so Mitleid mit dem Häufchen Elend. Ich umsorge ihn. Koche Tee und rühre Traubenzucker rein. Streichle das schwache Köpfchen. Hole Brot und koche ihm später Nudeln mit Soße, die er dann doch nicht runter kriegt.

Ich weiß ganz genau, dass wir noch über das Thema der letzten Nacht reden müssen. Aber es geht ihm sooo schlecht. Wie könnte ich das denn jetzt ansprechen? Ich weiß, ich weiß… es ist nie der richtige Zeitpunkt für Themen, vor denen man sich nur zu gerne drückt. Aber es wäre mir an diesem verkaterten Sonntag einfach allzu falsch vorgekommen, das anzusprechen. Ich bin dämlich, das ist mir durchaus bewusst. Irgendwann fragt er mal vorsichtig, ob er vielleicht nochmal eine Nacht bei mir schlafen darf. Na selbstverständlich, sag ich. Alles andere wäre auch sehr unvernünftig, denn selbst als wir gegen Mitternacht ins Bett gehen, ist er nicht wirklich fit und hat kaum mehr als eine halbe Scheibe Brot und fünf Nudeln runter gekriegt. Am Ende gehen wir auseinander ohne das nochmal thematisiert zu haben. Doch das holen wir dann in der folgenden Woche nach…

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75 Gedanken zu “Tinder-Date Nr. 58, Teil 11: Eifersucht und Ängste – The Talk. Oder sowas ähnliches.

    • Ich tendiere auch eher zu dem negativen Kommentar unter dir. In meinen Augen war seine Aktion hier ein ziemlicher Offenbarungseid. Hinter der Fassade des coolen Typen steckt augenscheinlich doch jede Menge Verlustangst und Verzweiflung, womit sich bisher noch fast jeder Typ in the long run erfolgreich seine Beziehung zerschossen hat. Seine Eifersucht erscheint für uns Blogleser ja sogar besonders lachhaft, da wir doch wissen, dass sein Mädel in der Hinsicht brav wie ein Lamm ist. 😀

      Würde mir #58 die Geschichte erzählen und ich die andere Seite nicht kennen, würde ich ihm tatsächlich von der Beziehung abraten. „Eigentlich vielleicht schon“ ist einfach eine beschissene Basis, um so was zu starten. Wahrscheinlich hat Candy Recht: Wäre TUS vollends überzeugt, gäbe es wohl weniger dieser zurechtrationalisierten Zweifel. Bei #50 war immerhin auch alles rosarot bei ihr, obwohl der unter der Woche doch immer beim Bund und zudem intellektuell etwas limitiert war.

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      • Candy schreibt:

        Joa das trifft es eigentlich ziemlich genau! Mit emotionalen Problemen, meine ich auch zb an einer ex noch hängen, schlechtes Gewissen weil er aus Erfahrung weiß, was bei (parallel) Tinder Dates alles abgehen kann…oder, oder… das sind alles Spekulationen. Aber so ganz normal, ist das alles nicht was abläuft.
        Aber wie gesagt, warum wartest du immer erst, bis er etwas dazu sagt?
        Du hast ja nun so einiges erlebt bei den 59. Typen und mir…kommst du trotzdem, an manchen stellen (vielleicht auch bei den entscheidenden Stellen…) sehr naiv vor und unsicher. Ich meine, im Kern unsicher und evtl. auch eine Verlustangst. Denn anders, kann man das ja nicht erklären, warum du nie, oder selten mal, etwas ansprichst. Bei #50 war es genauso.
        Da hast du glaube ich sogar selber gesagt, dass du das evtl nicht ansprichst, aus Angst es könnte enden.
        Ich will dir damit auch nicht zu nahe treten. Aber das ist das, was beim lesen bei mir rüber kommt. Es schadet nie, wenn man sich selber mal überdenkt😉

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        • Ja das stimmt… sich selber sollte man unbedingt immer mal überdenken. Ich weiß durchaus, wo meine Schwächen liegen und versuche, an denen zu arbeiten. Ist leider nichts, was ich von heute auf morgen gebacken kriege, sondern sicher ein langer Prozess.

          Die größte Schwäche ist an dieser Stelle sicherlich, dass ich äußerst ungern über Gefühle spreche. Du denkst das liegt an Verlustängsten oder daran, dass ich naiv und unsicher bin. Doch der Hauptgrund: Meine ganze Familie ist nicht sonderlich Gefühls-betont. Bei uns war es nie so, dass man offen und ehrlich über Gefühle gesprochen hat. Und ja, das sollte ich überwinden. Aber das geht eben nicht so einfach wie es vielleicht klingt.

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          • Candy schreibt:

            Das mit den Gefühlen, ist ja das eine aber das andere ist ja, über bedenken, Probleme oder Dinge sprechen… die einem nicht so ganz gefallen. Oder auch, wie man sich was vorstellt…

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      • Hehe… ja, in dem coolen Typen stecken auch Gefühle wie in jedem anderen Menschen. Ich wage mal die Prognose, dass auch ein wahnsinnig lässiger Starks davon nicht ganz befreit ist. 😉 Aber insofern schockiert mich das ja nun nicht wirklich.

        Und ja, Nr. 58 weiß vieles nicht, das ihr wisst. Da ist dieses Mädel, das er wohl ziemlich toll findet und von dem er weiß, dass sie schon ziemlich viele Dates hatte. Jetzt trifft er die seit Wochen und die sagt immer noch nix in Richtung Beziehung oder über Gefühle. Wo Frauen doch sonst ständig über sowas reden. Und dann quatscht die auch noch den halben Abend mit dem Single-Nachbar. Heee… die flirten doch. Komm, gib mir mal noch nen Gin Tonic.

        Also ja, ich kann ihn schon ein Stück weit verstehen. Und ansonsten… Nr. 50 war einfach ein komplett anderer Fall. Ich tue mir schwer damit, ihn mit 58 zu vergleichen. Rosarot war da auch nicht alles.

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        • Er wirkt da auf dem Papier leider jämmerlich bettelnd und mit dem Kinder-Satz auch noch hochgradig peinlich. Ich war da echt enttäuscht beim Lesen.

          Und über dein Partyverhalten muss ER sich nun wirklich nicht aufregen, die ersten Male im Club hast du ihn ja kaum wirklich zu sehen bekommen. 😉

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          • Das wirkt auf dem Papier aber wirklich viel schlimmer als es war. Und ja, diesen Satz fand ich auch nicht gut, aber der ist sicherlich im Affekt gefallen. Er war äußerst betrunken, aufgewühlt und hochgradig emotional in dem Moment. Dann sag ich noch, dass ich Angst hab mich auf eine Fernbeziehung einzulassen, weil ich nicht in ein paar Jahren wieder neu anfangen will. Daraus hat sein betrunkenes Gehirn wohl geschlossen, dass er mir seine ernsthaften Absichten mal aufzeigen sollte.

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              • 58 ist verliebt, eifersüchtig und war besoffen. Da fällt die Fassade. Er ist genau da wo ihn TuS haben wollte. Jetzt ist er da und die Überlegungen gehen weiter und weiter und weiter…
                Probiert es doch einfach aus. Du siehst doch sofort ob er sich schneller meldet oder nicht. Ihr merkt doch sofort ob man es schafft sich unter der Woche zu sehen oder nicht. Wenn es klappt dann ist doch alles gut. Wenn nicht dann klappt es eben nicht. Aber in der Theorie wird man das nicht lösen.
                Du wirst auch nicht zum großen Kommunikator werden und wenn Du bisher nicht über Deine Gefühle sprechen konntest, dann wird das so schnell auch nicht kommen. Das heißt aber nicht, dass Du keine für ihn hast.
                Ja, ihr habt nicht mehr so viel Zeit wie mit 16 aber man weiß auch schneller ob es eine Chance hat oder nicht.

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                • Natürlich hast du recht… wir werden es nur durch Probieren herausfinden. Und ja, vieles kann man eigentlich doch recht schnell feststellen und abklären. Alles leider nicht. Aber klar, das ist dann das Risiko, das man mit jeder neuen Beziehung eingeht.

                  Die Formulierung mit dem „Er ist genau da, wo ich ihn haben wollte“ gefällt mir ja nicht… das klingt so berechnend. Das bin ich nicht. 😉

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  1. Rätselgeber schreibt:

    Das sind alles bloß wertlose Lippenbekenntnisse, klassischer cheap talk. Er verstehe, dass du nicht das ganze Wochenende Zeit für ihn hast, bleibt aber doch die ganze Zeit in deiner Wohnung. Dann die ständigen Alkoholexzesse, die hervorbrechende Eifersucht und Unsicherheit.
    Das wird in einer Fernbeziehung doch nur noch schlimmer und ständiges Streitthema.

    Dazu besteht Eure ‚Beziehung‘ nur am Wochenende und i.W. aus Club und Couching. Ist das okay für Dich? Hast du darauf 2 Jahre gewartet?

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    • Naja… dass er bleiben kann, hatte ich ihm ja selbst angeboten. Also bin ich damit cool. 😉 Das mit der Fernbeziehung ist natürlich ein Thema. Und falls er ein sehr eifersüchtiger Mensch sein sollte, könnte das in einer Fernbeziehung ein Problem werden. Aber in der hier beschriebenen Situation ist seine Eifersucht irgendwie nicht ganz von der Hand zu weisen (siehe mein obiger Kommentar zu Starks). Bisher hatte ich davon abgesehen nicht den Eindruck, dass er sehr zur Eifersucht neigt…

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  2. Candy schreibt:

    Ihr wart wieder so lange zusammen und redet erst darüber, wenn ihr betrunken seit?! Nee falsch, er wird erst emotional, wenn er betrunken ist. Ich finde das alles auch sehr skurril. #58 hat wohl noch emotionale Probleme. Mir kommt das nicht so vor, als würde das etwas damit zutun haben, dass er verliebt ist und wirklich mit dir zusammen sein will. Es könnte alles sein…
    Warum hast du ihn nicht, vor dem feiern gehen mal angesprochen?
    Fällt dir selber beim schreiben…denn gar nicht auf, wie verkorkst das alles ist oder abläuft bis jetzt?
    Warum sprichst du ihn nicht nüchtern mal darauf an oder sagst ihm wie es bei dir aussieht? Wovor hast du Angst? Das er abspringen könnte? Tja, dann ist das eben so, dann weißt du es besser jetzt und hirnst nicht so rum über eine evtl fern oder was auch immer Beziehung.

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  3. Ich finde einige Aussagen von Kommentatoren recht treffend. #58 macht auf mich mittlerweile einen recht labilen Eindruck. Als Leser des Blogs entgehen uns natürlich Details eures Zusammenseins, daher ist eine Beurteilung nicht so leicht. Mir geht speziell im Kopf rum, ob er ein verbales Bekenntnis deinerseits zu ihm erzwingen will. Falls ja stellt sich die Frage ‚warum‘. Einerseits müsste er doch mittlerweile ein sehr klares Bild von dir haben: du hast quasi immer für ihn Zeit = keine weiteren Dates = du magst ihn „mehr“. Zweitens du bist recht charakterstark = du scheust dich nicht vor Kontakt mit anderen Typen, machst dein eigenes Ding, bist unabhängig usw. Ich verstehe vollkommen, dass er „Sicherheit“ will. Manche brauchen dazu noch diese verbale Versicherung. Diese kannst/willst du ihm nicht geben unter Vorschub verschiedener Begründungen. Meine These ist, du hast Angst eine Art Vertrag zu schließen, aus dem du nicht mehr so einfach unter den genannten Bedingungen rauskommst. Hier noch eine Frage: hast du das Gefühl, dass er dich hin und wieder argumentativ schachmatt setzt? Dann könnte das diese Angst begründen. Okay das erstmal als Kommentar von unterwegs am Mobiltelefon

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    • Hmm… nein, dieses Gefühl habe ich ganz und gar nicht. Das fände ich auch ziemlich furchtbar. 😉

      Klar, dass ich am Wochenende keine anderen Dates habe, dass weiß er natürlich ganz genau. Aber die Woche über gäbe es diese Möglichkeit natürlich schon. Dazu muss ich vielleicht auch noch sagen, dass er weiß, dass ich schon ziemlich lange über Tinder date und auch schon ziemlich viele Männer darüber getroffen habe. Könnte mir vorstellen, dass dies in ihm eine gewisse Unsicherheit auslöst. Also er hat das nicht gesagt, aber ist so meine Theorie…

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  4. Also wenn Ihr mich fragt, dann spiegelt sich hier eigentlich auch ein ziemlich verbreitetes „Problem“ wider: Jeder will sonstwie cool, lässig, hip schlagmichtot sein – und am Ende ist man so cool und lässig und was weiß ich, dass man sich wundert, warum sich eins nicht zum anderen findet… Weil sich nämlich beide so lässig und cool und unabhängig geben, dass jeder vom anderen denkt: Na ja wer weiß, wenn ich jetzt bei der/ dem mit Gefühlen anfange, wirds kompliziert, dann haut er/sie doch gleich ab… Und das sehe ich für beide Seiten, für ihn, aber auch für TuS. Insofern sehe ich nicht, dass nur er sich „unverbindlich“ oder gar labil gegeben hat. Möglicherweise war er einfach nur ihr Spiegel 😉
    Aber mich fragt ja keiner 😀

    Ehrlich gesagt, verstehe ich insgesamt nicht, warum alles so problematisiert wird. Sich Gedanken machen – na klar, aber hey, inzwischen macht Ihr seit ein paar Wochen rum – und jetzt, wos „ernst“ wird, wird der Problembär rausgeholt? Warum kann man nicht einfach mal drauflos leben und -lieben und ausprobieren?
    Am Ende scheitert jede Beziehung – wenn sie denn scheitert – an den vielen Kleinigkeiten des Alltags und nur selten an wirklich großen Problemen – und daran ändert nicht, ob jemand ums Eck wohnt oder 300 km entfernt. Und die anderen leben glücklich und so bis ans Ende ihrer Tage.
    Amen.

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    • Doch doch, dich sollte man da unbedingt fragen, denn du bringst ein paar interessante Aspekte. 😉 Dazu muss ich auch hier nochmal sagen: Ich weiß, dass ich ein Problem damit habe, über Gefühle zu sprechen. Habs oben schon mal erwähnt: Denke, das hängt mit meiner Familie zusammen, denn bei uns wurde eigentlich nie großartig über Gefühle geredet. Natürlich sollte ich das dringend mal überwinden, aber das fällt mir tatsächlich nicht so einfach. Und tja, daraus resultieren wohl zu einem großen Teil die oben beschriebenen Probleme.

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  5. Ich kann Helma nur zustimmen. Es gibt kein Patentrezept oder Drehbuch, wie eine Beziehung und deren Anbahnung abzulaufen hat. Und natürlich ist das Coole nur eine Fassade, wir sind Menschen und wir alle haben Ängste und Unsicherheiten, na und? Das ist ganz normal. Besser man zeigt diese und wenn auch erstmal nur im Suff, als immer den coolen unbeteiligten Macker raushängen zu lassen. Ich finde es wird sehr überdramatisiert in den Kommentaren, die ihn bzw. die sich anbahnende Beziehung eher kritisch sehen. Warum alles gleich durch den Kakao ziehen? Wann läuft es denn schon nach Bilderbuch? Grundsätzlich scheinen beide zu wollen, das ist schon mal sehr gut finde ich, sind aber noch gerade dabei einen gemeinsamen Weg zueinander zu finden. Als nächsten Schritt muss dann die Beziehung gestaltet werden. Mir scheint es auch so, als wären beide ein bisschen erschrocken darüber, dass es jetzt „ernster“ wird als mit all den anderen Dates zuvor. Man ist es eben nicht mehr gewohnt, dass das Herz wo hängen bleibt und damit muss man erstmal umgehen lernen, ginge mir wahrscheinlich genauso …

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    • Mir kommen tatsächlich auch ein paar Kommentare ziemlich kritisch vor. Sehr viel negativer als ich selbst alles sehe. Ich frage mich in einem solchen Fall ja immer, ob ich hier alles richtig erzählt habe oder vielleicht an einigen Stellen falsch ankomme oder evt. etwas übertreibe. Oder vielleicht zu wenig von den positiven Punkten erzähle und nur das problematische anspreche. Aber so oder so: Ich denke auch, das wir dabei sind, einen gemeinsamen Weg zu finden. Ob das gelingt, weiß man ja nie, aber bis jetzt schaut der Weg für mich sehr vielversprechend aus. 🙂

      P.S.: Bin schon sooo gespannt auf deine Geschichte mit dem Skihaserl. 😉

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  6. Candy schreibt:

    Erschrocken darüber, dass es jetzt ernst wird?! Es ist doch keine Ehe die ansteht oder ein zusammen ziehen.
    Das emotionale Risiko, evtl verletzt zu werden, gehen beide doch schon eine ganze Weile ein.

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  7. Lasst es erst mal laufen – jeder hat positive und schwache Seiten. Wenn du dich mit ihm wohlfühlst und er mit dir auch passt es doch. Zweifel gibt es in Beziehungen immer irgendwo. Ich möchte mal wissen, wieviele der Leser/Kommentatoren/Mitfühler hier eine *Bäämmm* – getroffen und direkt über beide Ohren verschossen-Beziehung ( überhaupt oder noch ) haben. Ein bischen gibst du die Vorlage für negative Erwartungen durch deine eigenen Zweifel/Fragen. Aber was möchtest du ? Was rationales eher langweilig normales oder Gefühlsexplosion ?Wenn dein Motto wäre „ich weiß, ob es der richtige ist, wenn er vor mir steht“ dann wärt ihr nicht so weit wie ihr seid. Jetzt müsst ihr den anderen im jeweils engen Bekanntenkreis als Partner präsentieren, damit es eine feste Beziehung ist. Tut einfach das, was andere Paare auch tun: verabredet euch, macht Urlaubspläne, habt Sex miteinander und was man sonst noch je nach Gewohnheit als Paar zusammen macht. Ansonsten tindert weiter. Aber das wollt ihr doch eigentlich beide nicht ( weitertindern ). Was er denkt und fühlt wissen wir als Leser nur über dich, daher kann da jeder seine Erfahrung reininterpretieren. Vielleicht findest du ja auch noch was an/bei ihm, was aus deiner Sicht gar nicht geht. Bis dahin oder ansonsten: verbring Zeit mit ihm, deswegen habt ihr ja schließlich auf Tinder so lange geübt.

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    • Hier! Ich bin so eine, die jemanden traf – zack, das wars, kamen da nicht mehr raus und sind auch heute noch zusammen. Na ja gut – wieder zusammen, ist jetzt der vierte und letzte Versuch 😀

      Prinzipiell aber glaube ich, man kann sowas nicht „planen“. Nicht, ob es beim ersten Mal „Kling“ macht oder erst beim 10. Date und dafür dann aber ordentlich. Ich darf das so sagen, denn ich habe beides erlebt. Ich persönlich denke, Erwartungen zu haben ist eigentlich ein k.o.-Kriterium für so ziemlich alles im Leben, weil es einen einerseits zu starr macht, um flexibel auf das Leben zu reagieren, und weil andererseits Enttäuschungen vorprogrammiert sind.
      Mir persönlich gefällt diese entspannte, auch liberale Lebensart, die Dinge zu nehmen wie sie kommen, das Beste aus allem zu machen – und inzwischen weiter unbeirrt an der Verwirklichung meiner eigenen Pläne zu arbeiten 😉

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      • Freut mich für dich, dass es sowas gibt. Ist ja oft so, dass Beziehungen sich aus Umständen ( Schwangerschaft z.B. ) oder Verlustängsten „ergeben“. Da ist dann das Risiko, dass es bei Auftun einer „besseren Gelegenheit“ dann nen Knall tut. Frage für die Tinder-Geschichte hier ist dann schon irgendwie „jetzt trotz einiger Zweifel drauf einlassen“ oder „weitersuchen, bis es „wummm“ macht“. Mit „wummm“ meine ich ‚den oder keinen‘. Möglichkeiten zum weitersuchen gibt es dank Tinder und co ja genügend. Und noch was: keine Angst vor „verschwendeter Zeit“! Jede Beziehung ist ein Teil des eigenen Lebens, aus Fehlern kann man lernen. Natürlich ist die Entscheidung für oder gegen ne Beziehung komplexer und ein längerer Prozess als ein Sprung in nen kalten See oder so. Aber ab wo ist eigentlich der Zeitpunkt erreicht, an dem man „weiß“, dass es passt ? Ich kann da leider wegen „eingeschränkter Lebenserfahrung“ ( seit 17 Jahren fest zusammen und davor gabs nicht viel ) keine hilfreichen Vergleiche beisteuern. Und außerdem ist da denke ich jeder individuell geprägt. Was die Diskussion darüber schwer macht. Es gibt halt keine Regeln. Nur nachvollziehbare oder eben nicht nachvollziehbare Entscheidungen. Und persönliche Vorlieben/Hemmschwellen. Ist z.B. guter oder schlechter Sex ein Beziehungs-/Trennungsgrund ? Je nachdem … Ich weiß es ja auch nicht …. 🙈😊🤪

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        • Ich glaube, diese Frage stellt sich für TuS nicht – weil sie ihn ja will. Ist ja nicht so, dass es nicht passt zwischen ihnen, sie macht sich halt nur Gedanken. Und ich finde das völlig in Ordnung, finde aber eben auch, dass man nicht alles immer verkopfen und verkomplizieren muss. Eben weil man nicht alles planen und vorhersehen kann, grad im Zwischenmenschlichen nicht. Denn dazu gehören dann mindestens immer zwei Menschen – und für den anderen kann man nicht denken und nicht planen. Sollte man jedenfalls nicht 😉 Und wenn mans dann doch versucht, dann ist man frustriert und der andere ist schuld, weil er nicht meinen Erwartungen entsprochen hatte 😉

          Und ich glaube, zwischen TuS und Nr. 58 (kriegt er jetzt eigentlich einen „Namen“? Weil, ne Nummer isses ja irgendwie nicht mehr 😀 ) gibts grad genug Empfindungen (ich wollt jetzt nicht „Potential“ schreiben, das klingt so nüchtern und so scheiße verkopft 😀 ), ums miteinander zu versuchen. Ohne zu sagen „So. Ab heute sind wir denn jetzt mal in einer Beziehung.“
          Aber dafür exklusiv 😉

          Irgendwo habe ich mal gelesen: „Liebe ist, wenn ich dich nicht brauche und trotzdem mit dir zusammen sein will.“ Das fand ich richtig schön! Damit ist dann – glaube ich – auch schon alles gesagt 🙂

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          • Das ist ein schöner Kommentar! Und du siehst das ganz richtig. Ich spiele aktuell nicht wirklich mit dem Gedanken, das mit 58 und mir zu beenden. Die Gedanken mache ich mir trotzdem, weil es jetzt eben ernster wird, von beiden Seiten aus.

            Und neee… einen anderen Namen kriegt er nicht! 😀 An die 58 hab ich mich schon so gewöhnt. 😉 Außerdem fände ich es komisch, ihm einen falschen Pseudo-Namen zu geben. Der richtige geht aber ja auch nicht. Ne, der bleibt die 58. Auch wenn er für mich jetzt die Nr. 1 ist. 😀

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      • nunatak schreibt:

        Permanentes on-off und 4 Versuche klingt aber nicht nach klaren Verhältnissen.
        „Bäääm verliebt“ bedeutet aus meiner Erfahrung heraus nicht unbedingt dass man zusammen passt und eine Beziehung funktioniert.

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        • Na ja, der letzte Versuch startete Ende 2011/ Anfang 2012 und im August 2014 sind wir zusammengezogen. Ich finde, das sind schon inzwischen klare Verhältnisse 😉
          Jedoch in einem gebe ich Dir unbedingt recht: „BÄÄÄM“ heißt tatsächlich nicht, dass alles auch zusammenpasst. Liebe allein reicht nicht für alles aus. Dann kommts drauf an, ob man sich in der Mitte treffen und trotzdem miteinander glücklich sein kann – oder ob es bei aller Liebe trotzdem nicht zusammen geht. Das kann ich Dir aber erst am Ende der Reise beantworten und bin selber gespannt, wo ich dann gerade bin 😉

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          • nunatak schreibt:

            Na gut, lass ich als klare Verhältnisse gelten 😉
            Und du hast natürlich völlig Recht erst vom Ende her gesehen erkennt man das gesamte Bild. Was nicht heißt, dass die guten Zeiten bis etwas möglicherweise endet im Nachhinein nichts wert sind. Wie viele hier bereits schrieben, man kann es nicht vorher wissen wie es weitergeht egal wie gut es sich anfühlt. Das kann nur heißen Gegenwart in den Blick nehmen, was will ich jetzt.

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  8. Ich will dich
    und du willst mich
    doch passt mir nicht
    wie du versprichst
    was Sache ist
    oder auch nicht.

    Die tiefe Lust
    die bringt nur Frust,
    du wirst mich brauchen?
    gar gebrauchen?
    bausch nicht so auf,
    was schlicht Internetbrauch.
    weißt du das nicht?

    Das bedeutet nicht
    Vergissmeinnicht.
    Was für ein Wort!
    Gar Liebe und Schmerz.
    Versagen und Geben.
    Du bist mein Leben!
    Kindersegen?
    Oder Fluch?

    Zeig mir nicht,
    dies unverhüllte Gesicht.
    Sei nicht so direkt
    das gibt nur nen Fleck
    im Tindercheck.
    Den wisch ich weg.

    (Mitleserin ohne Ahnung von Tinder oder Flirtgedöns.)

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  9. Kim schreibt:

    Wenn ich mir das so durchlese, denke ich über die Schattenseiten des Bloggens nach. Jeder gibt seinen Senf dazu und man gerät automatisch in so eine Rechtfertigungsposition.
    Er ist so und so, du machts es besser so und so. Psychologisch gesehen ist der und der labil.
    Das muss man auch erstmal aushalten 🙂 😀

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        • Oder sagen ich anders. Es ist wie gemeinsames Fernsehen, Tatort zum Beispiel. Alle schauen und jeder gibt seinen Senf dazu. Während wir nur zuschauen können, ist TuS auch gleichzeitig auf der Couch und im Film dabei. Genau das macht Bloggen aus. Mit allen Pros und Contras. Meinst du das? Oder meinst du was Spezielles?

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            • Tja ich glaub schon, dass manche Kommentare manchmal nerven. Der Author bezieht sie ja immer auf sich, sein Handeln und Wirken. Da wünscht du oder TuS auf euren Blogs sicherlich manchmal, bestimmte Kommentare wären nicht gepostet worden. Was ich sagen wollte, meiner Einschätzung nach gibt’s hier Keinen, der TuS nicht irgendwie ‚lieb gewonnen‘ hätte über die Zeit. Jeder wünscht sich für sie das verdiente Happy End. Was mich betrifft, manche Kommentare sind vielleicht wenig geistreich weil aus hektischer Situation oder parallel zu aktuell herrschenden mental anstrengender Phase entstanden. Sie sind aber durchgehend pro TuS und verständnis-gewinnend zu werten. Natürlich gilt das auch für deinen Blog.

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              • Also ganz grundsätzlich finde ich es nach wie vor äußerst faszinierend, dass vollkommen fremde Menschen sich die Zeit nehmen, meinen Blog zu lesen und sich die Mühe machen, dazu auch noch einen Kommentar zu schreiben. Deswegen freue mich über jeden Kommentar und versuche auch nach Möglichkeit alle zu beantworten. Dass dabei auch mal Kommentare dabei sind, die mir nicht so gefallen, liegt wohl in der Natur der Sache, da es zu allem auch andere Meinungen gibt, mit denen ich nicht übereinstimme. Aber ich sehe es da prinzipiell schon genau so, wie du es schreibst, Blogcrawler: Wer sich die Zeit nimmt, meinen Blog zu verfolgen, dem unterstelle ich, dass er mir gut gesonnen ist und komme daher auch mit eher negativen Kommentaren klar.

                Dennoch verstehe ich definitiv ganz genau, was du meinst, Kim. Denn für mich ist das eben kein Film, den ich von außen betrachte. Das ist mein Leben! Und wenn gelegentlich (nicht oft!) jemand mit allzu großer Überzeugung mir erklären will, dass ich in dieser oder jener Hinsicht falsch bin oder mich falsch verhalte, dann empfinde ich das schon ab und zu als anmaßend. Weil das hier immer nur ein Ausschnitt ist! Und ja, dann habe ich manchmal das Gefühl, ich müsse mich dafür rechtfertigen, wie ich bin oder was ich tue. Was ich nicht muss! Oder vielmehr nur mir selbst gegenüber.

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    • Ich habe auch nochmal in mich hineingehorcht, was genau ich denn so strange fand und was dieses Unwohlsein beim lesen in mir ausgelöst hat, schreibe es jetzt aber erstmal nicht, weil ich es gerade auch zu viel finde. Und vielleicht relativiert sich das nächste mal ja auch einiges.

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